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Reisebericht Anno Oktober 2010



Wappen von Frankfurt

Am 3. Oktober des Jahres 2010 um 9½  Glasen stach die Wappen von Frankfurt vom Mainkai in Frankfurt Richtung Seligenstadt in See. Mit der Skyline von Mainhattan im Rücken und 30 Mannen an Bord sollten wir unser Abenteuer beginnen. Ein letzter Blick hinüber nach Sachsenhausen und wir fuhren stromaufwärts vorbei an Oberrad in Richtung Offenbach, wo wir die erste Schleuse bei Flusskilometer 38,5 überwinden mussten.

Bei einem Kapitänsfrühstück und strahlendem Sonnenschein sahen wir dem weiteren Tag gelassen entgegen. Mit ruhiger Fahrt ging es weiter, vorbei an Fechenheim, Rumpenheim und Dörnigheim nach Mühlheim, wo uns die nächste Schleuse bei Flusskilometer 53,2 erwartete. Auch diese überwanden wir ohne große Probleme, und die Fahrt ging weiter vorbei an Fähren, Kirchen, schönen Örtchen wie Kesselstadt, Steinheim, Klein- und Großauheim und Hainstadt. Bei Kilometer 63,9 schleusten wir zum vorerst letzten Mal nach oben, wir waren in Großkrotzenburg.

Die Laune an Bord war entspannt und guter Dinge, denn jetzt ging es Richtung Seligenstadt, dem Ziel unserer Fahrt, entgegen. Die Uhr schlug 13 Glasen als wir in Seligenstadt anlandeten. Nach abenteuerlicher Entladung unserer Fracht Petra wartete unsere Stadtführung Frau Lutz bereits mit einer herzlichen Begrüßung auf uns. Frau Lutz führte uns zur Einhardbasilika, die wohl die größte karolingische Basilika nördlich der Alpen ist. Wir wandelten in den Gärten der ehemaligen Benediktinerabtei, bevor wir die malerischen Gassen und Plätze sowie stattlichen Fachwerkhäuser kennen lernten. Den Abschluss der Führung fand Frau Lutz auf dem wunderschönen Marktplatz von Seligenstadt.


Ristorante Balducci im Hotel Mainterrasse

Vom Hunger und Durst angetrieben bahnten wir uns den Weg durch unzählige Touristen und Gassen bis hin zum Ristorante Balducci, wo wir in einem historischen Ambiente für unsere Strapazen auf das Fürstlichste belohnt wurden. Bei gutem Essen und informativen Gesprächen genossen wir den schönen Blick über den Main. Über all dies durften wir unser Schiff nicht vergessen, welches um 16 Glasen die Heimreise antreten musste. Wir erreichten unser Schiff mit letzter Kraft und einem Eis des berühmten „Eiskaiser“ auf der Hand. Die Rückfahrt verlief ruhig und ohne Sturm, wir erreichten unseren Heimathafen gegen 19½ Glasen müde und erschöpft.

Euer Berichterstatter

Smutje Uwe Schätzler

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